Knusper, Knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?

Wenn ihr für Weihnachten noch einmal etwas ganz besonderes backen wollt, habe ich da noch was für euch. Zugegeben – es ist nicht wenig Arbeit – aber das Ergebnis kann sich sehen lassen und es macht sich auch ganz gut als Dekoration auf dem Tisch oder vielleicht auch unter dem Weihnachtsbaum. Und das beste – Man kann es Stück für Stück aufessen. Das ist doch was oder?

 

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Um selbst so ein Knusperhäuschen zu bauen braucht ihr:

625 g Mehl

500g Honig

100g gemahlene Mandeln

Lebkuchengewürz

etwas Pottasche

mindestens 500g Puderzucker (eher mehr)

Zitronensaft

Süßigkeiten zum Verzieren (Gummibärchen, Schokoringe, kleine Lebkuchen, Smarties, Streusel, Hagelzucker etc. )

Ich habe noch aus dem restlichen Teig kleine Tannenbäumchen gebacken und einen Schneemann aus Fondant geformt.

Für den Teig knetet ihr das Mehl mit der Pottasche zusammen mit den Mandeln, dem Honig und dem Lebkuchengewürz zuerst mit dem Handrührgerät, danach mit den Händen zu einem glatten Teig. Das kann etwas dauern, da der Teig sehr fest und bröselig sein kann.

Bevor der Teig ausgerollt wird schneidet ihr am besten Vorlagen aus Papier zusammen, damit nachher alles zusammen passt. Hierbei könnt ihr eurer Kreativität natürlich freien Lauf lassen. Man kann beispielsweise auch Dachfenster mit Giebel auf das Dach bauen, wenn man mag. Schön ist es auch, wenn ihr in die Hinterwand des Hauses ein kleines Loch schneidet durch das man eine Lichterkette oder ein elektrisches Teelicht stecken kann. Dann sieht euer Häuschen gleich viel bewohnter aus.

Nun müssen alle Teile aus dem Teig ausgeschnitten werden und nacheinander bei 200°C jeweils ca 15-20 Minuten backen. Aufpassen: nicht zu dunkel werden lassen. Kleine Teile brauchen oft weniger Zeit.

Wenn alle Teile ausgekühlt sind kommt der kniffligste Teil: Das zusammenbauen des Häuschens. Hierfür müsst ihr sehr dicken Zuckerguss anrühren, den ihr dann am besten mit einer Spritztülle auftragt. Für den Zuckerguss Puderzucker mit ein wenig Zitronensaft vermengen. Die einzelnen Teile müssen meistens für ein paar Minuten festgehalten werden. Für die Dächer bieten sich am besten Bücher oder Ähnliches an, um diese zu stützen.

Wenn alles hält am besten über Nacht trocknen lassen, damit ihr sicher sein könnte, dass wirklich alles fest ist.

Dann kommt der angenehmste Teil: Das verzieren. Hier könnt ihr euer Kreativität freien Lauf lassen und alles so machen wie ihr es gerne wollt, Hauptsache lecker!

Diesmal habe ich auch ein kleines Video für euch gedreht. Schaut doch mal rein!

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Und jetzt wünsch ich euch ganz viel Spaß beim Nachbacken!

Eure, Sina

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